Der Nordamerikanebel im Sternbild Schwan (letzter Sommer)

olnordamerika (1 von 1)

Ein kleiner Reiserefraktor wurde auf der doch schon sehr stabilen NEQ6 befestigt. Aufgenommen wurde mit einer Canon 40d (astromodifiziert) bei ISO 800

Belichtungszeit ca. 4h a 3min

Wegen der Lichtverhältnisse am Stadtrand konnten die Einzelaufnahmen nicht länger Belichtet werden. Längere Belichtungszeiten bedeuten bei der Astrofotografie meist mehr an Information. Wenn der Himmel aber aufgehellt ist, dann kann auch das Gegenteil der Fall sein und somit muss dann die Belichtungszeit verkürzt werden.

Die einzelnen Aufnahmen sollten im RAW-Format gemacht werden. Man kann sie dann mit der supergenialen Software „deep sky stacker“ zu einem Gesamtbild aufaddieren.

Mit einer durchschnittlichen Montierung ist es bei niedrigeren Brennweiten möglich für 30sec bis 1 Minute ohne Guiding zu belichten. So habe ich das anfangs gemacht. Hute besitze ich einen MGEN-Autoguider. Was Guiding und der MGEN sind darauf komme ich in späteren Blogs zurück.

Ich möchte jedoch kurz erklären, was eine astromodifizierte Spiegelreflexkamera ist. Normalerweise befindet sich in jeder Kamera ein Infrarotsperrfilter. Der filtert, wie ja der Name schon sagt, das Infrarote Licht. In der Alltagsfotografie ist das sehr sinnvoll, da sonst alle Bilder einen leichten Rosa-Stich hätten. Auf Astrofotos wollen wir jedoch schöne rote Gasnebel sehen und da ist mehr eben mehr.

Im Netz findet man sowohl Anbieter für den Umbau sowie fertig umgebaute Modelle…

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