Astrofotografie mit 76/300

Über 76/300er Minidobsons habe ich an anderer Stelle ja schon berichtet. Hier soll es nun darum gehen eine solches Röhrchen Astrofotografie-tauglich zu machen.

Die vorgestellte Variante den Sternenhimmel abzulichten ist wohl eine der preisgünstigsten Möglichkeiten die es so gibt. Zusätzlich zum Fernrohr kommen nur eine motorisierte EQ1 und eine Webcam zum Einsatz.

Hier ein Foto des Setups:

beschriftet (1 von 1)

a: Leider bin ich mit meiner Kamera nicht in den Fokus gekommen. Somit habe ich den Tubus an der Spiegel-Seite um 2cm gekürzt. Wenn man das macht, kann es möglich sein, dass der Spiegel neu justiert werden muss. Justage-Schrauben gibt es ja bei solch einem kleinen Teleskop nicht. Daher ist ein wenig Geduld gefragt. Wenn du Glück hast und beim Schneiden sehr genau bist, kannst du dir diesen Schritt vielleicht ersparen. Sonst brauchst du nämlich auch noch einen Justier-Laser…

b: Webcams werden in der Planetenfotografie sehr gerne eingesetzt. Da ich mich im Bereich astrotaugliche Webcams nicht so gut auskenne und einfach eine fertig Umgebaute sehr günstig am Gebrauchtmarkt erstanden habe, gibts an dieser Stelle einen Link:

http://lexikon.astronomie.info/foto/serie/serie_16.html

c: Statt dem originalen Sucher-Röhrchen hab ich einen Leuchtpunktsucher montiert.

d: Die EQ-1 Montierung. Das ist wahrer Lo-Fi. Für die kleine Brennweite wirds hoffentlich reichen. Da das Rohr plus Webcam so leicht ist habe ich das Gegengewicht weggelassen. Die EQ-1 hat leider keinen Polsucher. So muss man entweder Pi mal Daumen einnorden oder etwas basteln. Vielleicht mit einem Sucher-Fernrohr. Ich hab das mit einem etwas stärkeren Laserpointer erledigt. Vorsicht! Verletzungsgefahr! Gebrauchsanweisung lesen!

e: Motor für EQ-1. Entweder in sehr günstiger Variante um 37 Euro oder in der Deluxe 🙂 Ausführung um 75 Euro erhältlich

So nun mal den Rechenstift gezückt. 76 Öffnung und mit verkürztem Tubus 280 Brennweite. Das ergibt ein Öffnungsverhältnis von f3,68. Nicht schlecht! Gerade beim Experimentieren mit der Webcam wird die schnelle Öffnung hilfreich sein.

Als Aufzeichnungs und Stakcing-Software kommt dieses klasse Gratis-Teil zum Einsatz:

http://www.giotto-software.de/

Los geht’s:

sonne 76 280

Hier eine Aufnahme der Sonne. Natürlich mit Sonnenfilter. Man kann sogar die Sonnenflecken erkennen…

76 280 (1 von 4)

Der Mond am 11.12.14…bin leider nicht ganz in den Fokus gekommen und hab das bei der Aufnahme nicht bemerkt. Der Okularauszug des Firstscope ist ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei 🙂

76 280 (4 von 4)

Der Jupiter mit 2xBarlow-Linse…man kann bereits seine Streifen erkennen…Planetenfotografie benötigt normalerweise lange Brennweiten. Mit Barlow-Linse bin ich in diesem Fall auf 560mm…der alte Galileo hätte sich wohl gefreut den Jupiter in solcher Detailschärfe betrachten zu dürfen. 🙂

76 280 (3 von 4)

Jupiter mit Monden ohne Barlow.

76 280 (2 von 4)

Und auch noch ein kleines Deep-Sky-Experiment. M-42 lässt sich hier bereits erkennen.

Mit diesen Resultaten bin ich im Endeffekt sehr zufrieden. Ich habe immerhin Lo-Fi-Fernrohr, Lo-Fi-Montierung, Lo-Fi-Motor und Lo-Fi-Kamera benutzt und man kann trotzdem erkennen was auf den Bildern zu sehen ist. Bin wirklich sehr zufrieden mit meinem 76/280er!

Zugegeben gestochen scharfe Hochglanzbilder sehen anders aus, aber ich finde die Bilder machen ein klein wenig Raumschiff Enterprise Stimmung. Nicht das moderne Zeugs, nein, mit Spock und Captain Kirk und einem riesigen Schatten auf dem Planeten wenn ein Raumschiff daran vorbei fliegt…

Grundsätzlich muss man bei solchen Experimenten schon eines anmerken. Leicht ist es nicht mit solch einem Setup auszukommen und ich weiß nicht ob ich als Komplett-Anfänger so arbeiten hätte können. Hier ein wenig fummeln und dort ein wenig pfuschen. Ich liebe das und es macht mir riesigen Spaß. Aber es verlangt mir auch einiges ab und ich denke, dass ich wohl nur selbst verstehe warum ich mit den Resultaten zufrieden bin. Wenn ich beispielweise mit EQ 6 und MGEN Fotos mache, dann kostet mich das Setup ca. 20 Minuten Aufbau und noch einmal 20 Abbau. Da ich das automatische Auffinden meiner Destinationen nicht so gerne habe, kommt dann noch die Sucherei dazu. Das kann am Stadtrand sehr schwierig sein, weil man viele Objekte erst am Foto erkennen kann. Vergangenen Sommer bei meiner letzten Milchstraßen-Session am Lande hatte ich auch den 420er Reiseapo dabei. Ich staunte nicht schlecht als ich M-51 bereits im Zielfernrohr als milchigen Fleck ausmachen konnte. Da ist mir erst bewusst geworden, dass man in der Stadt in vielfacher Weise benachteiligt ist. Das Auffinden ist schwierig und visuelle Beobachtung macht in vielen Fällen 0-Sinn. Beim Fotografieren stellt man dann sehr schnell fest, dass die zeitliche Begrenzung einer Einzelbelichtung eher bei 2 als 20 Minuten liegt. Da kommt man nicht umhin den Landbeobachter schon ein klein wenig zu beneiden. So bevor ich nun endgültig vom Thema abschweife….was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte ist der Umstand, dass meine teurere Ausrüstung in der Anwendung sehr viel einfacher zu handhaben ist und ich das Fernrohr den Großteil einer Fotonacht kaum betreuen muss. Für die obigen Aufnahmen habe ich jedoch insgesamt schon gute 4h aufwenden müssen. Man kann sicher noch ein besseres Ergebnis aus dem Setup herauskitzeln aber mir reicht das jetzt erst mal. Ich finde z.B. sehr erstaunlich was dieser junge Mann mit seiner EQ1 so alles macht:

http://www.scilogs.de/himmelslichter/milchstra-enpanorama-2-0/

Der interessiert sich so wie ich auch für Astronomie mit einfachen Mitteln. Holt jedoch wirklich sehr feine Qualität heraus. Aber hallo! Warum heißt das Teil hier denn Trash-Hole-Observatory? Weil ich dann und wann auch mal Astro-Trash sehen möchte. Wie ein vollkommen übersteuerte Gitarre aufgezeichnet mit einen Kassettenrekorder. So kann er auch aussehen der M42…

trash on!

13 Gedanken zu “Astrofotografie mit 76/300

  1. Hallo Lunochod,
    eine tolle Idee ansteckend umgesetzt. Ich glaub ich probier das auch mal.
    Webcamfotografie mit 114/900 war bei mir sehr verwackelt und dunkel (f/8 eben).
    Vielleicht kommt mit weniger am Ende mehr heraus… Ein FirstScope hab ich ja.
    Eine Frage noch:
    Ich verstehe warum der Tubus gekürzt wurde, aber ändert das was an der Brennweite des Spiegels?

    Klare Nächte und warme Füße
    Detlev

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  2. Hallo Lunochod,
    sorry aber das mit der Brennweite liegt mir immer noch quer im Kopf…
    Vielleicht steh ich ja zu nah vor einem Baum um den Wald zu sehen, aber ich möchte es gerne verstehen und nicht mit Halbwissen leben.

    Ich bin kein Optikexperte aber aus der Praxis betrachtet sehe ich es so:
    Brennweite ist der Abstand vom Spiegel bis zu dem Punkt an dem ich das Bild scharf sehe.
    Das einfügen eines flachen Ablenkspiegels ändert die Position dieses Punktes im Raum aber nicht die vom Licht zurückgelegte Strecke. Es geht dann eben „über Eck“.

    Wenn sich die Brennweite durch kürzen des Tubus anpassen ließe wären ja alle auf dem Holzweg die Spiegelteleskope mit unterschiedlichen Öffnungsverhältnissen kaufen. Viel einfacher und effektiver wäre es doch sich einen ausziehbaren Tubus zu kaufen/bauen und schon hätte man ein Teleskop mit einstellbarem Öffnungsverhältnis das sich noch dazu platzsparend zusammenschieben lässt. Auch dürftest du nicht in den Fokus kommen wenn die Brennweite schrumpft, denn so würde der Punkt an dem das Bild scharf zu sehen ist ja für immer tief im OAZ-Röhrchen bleiben, egal wie kurz der Tubus wird.Für mich ist der Umstand daß Du nach dem absägen in den Fokus kommst ein Indiz dafür daß sich die Brennweite nicht ändert, denn nur so wandert der Punkt an dem das Bild scharf zu sehen ist aus dem OAZ-Röhrchen heraus Richtung Kamera. Soweit mein bisherige Sichtweise

    Oder hab ich mich jetzt komplett verlaufen?

    Etwas ratlose Grüße
    Detlev

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    • Hallo!
      Nachdem ich deinen Kommentar gelesen habe, habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass auch ich leider nur über Halbwissen verfüge. Für mich war es erst mal logisch, dass kürzer weniger Brennweite bedeutet. Es war mir natürlich auch klar, dass der Spiegelschliff zur Brennweite passen muss und ich habe auch nicht angenommen, dass man den Tubus beliebig kürzen kann…sonst gäbe es so etwas wie Zoom-Newtons…da geb ich dir völig recht. Bei Linsen-Zoom-Objektiven ist es genau so…wenn man auf niedrigere Brennweite stellt wird das Objektiv kürzer…ob man das auf einen Newton übertragen kann ist natürlich zu bezweifeln. Ich habe nun intensiv das Netz abgesucht und habe Argumente für beide Standpunkte gefunden…wenn du zB. nach Newton und Brennweite suchst findest du einige Skitzen, die die Brennweite nicht bis zum Brennpunkt einzeichen sondern die Tubuslänge als Brennweite führen…einige Einträge in Foren behaupten etwas anderes…
      Bezogen auf das Firstscope habe ich das hier gefunden…der rechnet so wie ich:
      http://astro-foren.de/index.php/Thread/10627-Celestron-Firstscope-76-Dobson/

      Ich danke dir für den Denkanstoß und bitte dich mich zu informieren sobald du eindeutiges gefunden hast…möchte hier ja auch nicht so gerne falsch informieren…
      Etwas ratlose Grüße
      Michael

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  3. Ich hab eine Idee wo unser Halbwissen herkommt.
    In vielen Skizzen zu dem Thema ist ein Linsenteleskop zu sehen dessen Tubus gerade so lang ist wie die Brennweite, oder es ist gar nicht zu erkennen ob es da einen (wichtigen?) Unterschied gibt. Eine Skizze soll ja einfach sein, ich würde es wahrscheinlich genau so zeichnen. Wechselt man jetzt zu der Skizze eines Spiegelteleskops bleibt der gezeichnete Tubus so lang wie vorher (= Brennweite?). Es soll ja gezeigt werden daß es um ähnliche Dinge geht, also wird möglichst wenig geändert. Aber ob die Tubuslänge jemals mit der Brennweite in Zusammenhang stand bleibt dabei etwas unklar, ich hab auch noch keine Quelle (in Buchform) gefunden die dieses Detail eindeutig klärt. Wahrscheinlich ist es den Leuten die im Thema drin sind so eindeutig klar daß sie es nicht für nötig erachten so etwas triviales zu dokumentieren. Auf einem Schraubenschlüssel steht ja auch nicht drauf in welche Richtung man für „fest“ bzw „lose“ drehen muß.
    So bleibt es beim sammeln von Indizien:
    Mindestens eine Methode zur Ermittlung der Brennweite befasst sich nur mit dem Spiegel,
    nicht mit dem Tubus:
    1. Peil den Vollmond mit dem ausgebauten Spiegel an.
    2. Such mit einem Stück Pappe entlang eines Zollstocks das schärfste Abbild des Mondes.
    3. Bestimme den Abstand SpiegelPappe. Das ist die Brennweite.
    –> Spielereien mit der Brennweite gehen (hier) auch ohne Tubus.

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    • Brennweite und Tubuslänge stehen indirekt ganz sicher in Zusammenhang…das Rohr sollte ja schon ungefähr so lang sein wie die Brennweite…davon bin ich überzteugt…sonst würden die leute nicht so große Tuben aus ihren Kellern schleifen…mittlerweile denke ich aber, dass du recht hast und sich beim Verkürzen des Tubus an der Brennweite nichts ändert…und wie du an meinem Link siehts…ist es auch für Leute, die sich auf den ersten Blick sehr gut auskennen nicht unbedingt klarer…
      Beim nächsten Vollmond hab ich dafür keine Zeit 🙂 …vielleicht beim Übernächsten…ich dnke aber ich kenne jemanden den ich hier für sehr kompetent halte…den frag ich mal…

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  4. Daß die optischen Komponenten im richtigen Abstand zueinander liegen müssen, das ist klar.
    Aber was passiert wenn ich vom oberen Rand eines gut funktionierenden Spiegelteleskops, da wo noch keine Streben vom Fangspiegel sind sagen wir mal 2 cm absäge, oder einen 5cm umlaufenden Streifen anklebe?
    Ich bin der Meinung daß nichts passiert außer daß ich mein Teleskop verunstalte. Es gibt ja sogenannte Taukappen, aufsteckbare Verlängerungen des Tubus, die verhindern sollen daß das Teleskop unter den Taupunkt abkühlt. Im Grunde ja auch eine Verlängerung, oder?. Ich kann mir nicht vorstellen daß die was an der Brennweite ändern. Vielleicht an der Größe des maximal sichtbaren Himmelsausschnitts.
    Aber wie gesagt, ich bin kein Experte.

    „Gesunder Menschenverstand“ hilft nicht immer, denn der sagt einem ganz klar daß die Erde still steht…;-)

    Nächster Vollmond? Bin mir nicht sicher ob ich mir die Finsternis anschauen werde. Mal das Wetter im Auge behalten. Momentan eine geschlossene Wolkendecke und Regen,Regen,Regen…

    Ich drück dir die Daumen daß du was zu sehen bekommst. Mit dem Firstscope filmen könnte doch gehen, oder?….

    Gruß
    Detlev

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    • Oben ändert nichts an der Brennweite…die Definition für Brennweite ist die folgende: Die Brennweite ist der Abstand zwischen der Hauptebene einer optischen Linse oder eines gewölbten Spiegels und dem Fokus (Brennpunkt). Und wenn ich jetzt unten (auf der Seite des Hauptspiegels) 2 cm wegschneide hat sich dann laut dieser Definition die Brennweite um 2cm reduziert…dass man oben dazu und wegnehmen kann bis zum Fangspiegel ist klar…ich habe mir gerad ein Dreieck und ein Rechteck mit Innenwölbung aus Papier zugeschnitten…die Spitze des Dreiecks ist mein Brennpunkt und die Innenwölbung mein Spiegel…wenn ich jetzt den Brennpunkt verschiebe…dann passiert etwas anderes, dass ich nicht mit ein bezogen habe: die Öffnung reduziert sich wenn man die Brennweite reduziert. Ich habe den Tubus ja gekürzt um in den Focus zu kommen…und da der Focus der Brennpunkt ist muss ich ja an der Brennweite etwas geändert haben…auch bei einem Skywatcher Heritage Dobson ist die Rede vom flexiblen Brennpunkt…fällt dir eigentlich auf wie interessant es ist mal keine Antwort abrufbar zu haben?

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  5. Du hast Recht, die Suche nach der richtigen Antwort ist so spannend wie eine Schatzsuche 🙂
    Mir ist auch egal wie die Antwort ist, ich will sie nur wissen. Wenn das keine Wissenschaft ist!

    Den Tubus eines Spiegelteleskops oberhalb der Fangstreben abschneiden ist also auch aus deiner Sicht „ungefährlich“. Das ist kein Beweis, aber immerhin sidn wir uns da einig.

    Zu deinem Versuchsaufbau: „wenn ich jetzt den Brennpunkt verschiebe…[]“
    Das klingt für mich so als würdest du das Dreieck in das Rechteck hinein schieben, mit dem Effekt daß das Licht (Das Dreieck) gar nicht mehr bis zum Rand reicht. Das dürfte kein optisches Problem sein sondern nur ein zeichnerisches. Die Seite des Dreiecks die zum Spiegel zeigt soll ja immer gleich breit sein, nämlich so breit wieder Spiegel. Schneidest du was ab verjüngt sich die Seite etwas. Ein auf Reisszwecken gespanntes Gummiband wäre vielleicht näher am Original.

    „…auch bei einem Skywatcher Heritage Dobson ist die Rede vom flexiblen Brennpunkt…“
    Ja, aber Hallo! Klingt sehr spannend, aber nach einigem Nachdenken komme ich drauf daß wir ja eigentlich über eine flexible Brenn_weite_ spekulieren. Daß der Brenn_punkt_ beim Heritage Dobson mit den einschieben der Stangen wandert ist ja genau das was du gemacht hast um mit der Kamera in den Fokus zu kommen.

    Ich glaube den von dir erwähnten Kenner der Materie „mit ins Boot“ zu holen dürfte unsere Diskussion hier bereichern.

    Was anderes:
    Hast du mal versucht den geklebten Hauptspiegel zu lösen? Wenn ich mir die Konstruktion ansehe bin ich mir gar nicht sicher wie dick der Spiegel ist. Könnte gut sein daß er in einer extra Vertiefung im schwarzen Plastikdeckel sitzt und da drunter alles mit Kleber geflutet wurde.
    Ich denke darüber nach den Tubus so zu lassen und in die „gewonnenen“ 1-2 cm eine Mechanik zur Spiegeljustage zu packen (Spiegel auf 3 Punkten mit 3 Justierschrauben).
    Mein in den Boden geklebter Spiegel eiert sichtlich wenn ich ihn auf den Drehteller eines Plattenspielers lege. Flächig geklebtes Silikon hab ich schon erfolgreich mit Zahnseide geschnitten, aber ich komm irgendwie gar nicht unter den Spiegel. Vielleicht den ganzen Boden justierbar machen? Es gibt ja die Idee die 3 Schrauben zur Befestigung am Tubus gleich als Justageschrauben zu nutzen indem man die Löcher im Blech zu Langlöchern erweitert. Aber ob diese winzigen Blechschrauben so stabil sind? Hmmm….

    Gruß
    Detlev

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  6. Hallo Lunochod,
    so, der Tubus meines Firstscopes ist um 15mm gekürzt, wie auch immer das Öfnungsverhältnis jetzt sein mag 🙂
    Mit einer umgebauten Quickcam 3000 komm ich jetzt in den Fokus.
    Mit der Original Dobson-Montierung kann ich jetzt Mond-Durchlauf-Videos aufnehmen.

    Eine EQ-1 steht auch hier, ich muß aber den Tubus noch irgendwie befestigen
    und einen Motor hab ich auch noch nicht. Da könnte ich als elektrisch/elektronisch vorbelasteter Mensch aber was basteln. Hab ja Zeit, die geschlossene Wolkendecke ist stabil.

    Gruß
    Detlev

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