Lovejoy C2014/Q2 11.1.15/19:30Uhr

Heutzutage durchkämmen große Teleskope mit hochauflösenden Kameras das Gestirn und es gilt als ziemlich unwahrscheinlich, dass man als Hobbyastronom zum Entdecker eines Kometen wird. Die Kometenjagt war immer eine beliebte Disziplin unter Astronomen. Charles Messier beispielsweise, der um 1800 gelebt hat, hatte seine Liste der Messier-Objekte nur deshalb erstellt, weil er die aufgelisteten „Nebel“ nicht mit Kometen verwechseln wollte.

Wer einen Kometen entdeckt, der wird weltberühmt. So war es und so wird es sein. Der Komet bekommt den Namen seines Entdeckers und dieser Name wird um die Welt getragen und dieser Umstand machte und macht es offenbar äußerst reizvoll auf die Kometenjagt zu gehen.

Nun aber wie schon erwähnt. Den großen Observatorien gehört mittlerweile der ganze Himmel, was das Entdecken von Kometen betrifft. Der ganze Himmel? Nein es gibt da noch ein kleines Dorf…ich meine einen Mann, genaugenommen einen Australier…einen Hobbyastronomen der mittlerweile 5 Kometenentdeckungen auf seiner Rechnung stehen hat. Und welcher Name wäre wohl schöner als der Seine um Kometen einen Namen zu geben?

Terry Lovejoy

http://en.wikipedia.org/wiki/Terry_Lovejoy

lovejoy (1 von 1)

Aufgenommen mit 40d(astro),TSED Reiseapo 70/420,NEQ6,ISO800,150sec Lovejoy C2014/Q2 befindet sich in einer Entfernung von 70 Mio. km…das ist ca. die halbe Entfernung von Erde und Sonne.

Ein klein wenig kann man ihn sehen den Schweif. Endlich hab ich einen Lovejoy 🙂

Jetzt muss ich wieder zum Teleskop…ist noch draußen um die Deep-Sky-Arbeit zu erledigen…

trash on!

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