Nordamerikanebel mit Sigma 170-500mm APO…

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Nordamerikanebel mit Sigma 170-500mm APO bei 170mm, Canon 40d (astro) ISO 800 auf StarAdventurer, Belichtungszeit ca 8h…

Zwei leicht unterschiedliche Versionen des gleichen Bildes…vor allem die zweite Belichtungsnacht hatte es windmäßig in sich. Da ich meine leichteste „Monierung“, den StarAdventurer im Einsatz hatte, war ich nicht so sicher ob ich wirklich punktförmige Sterne erhalten würde…aber der Adventurer hat standgehalten…ich bin ziemlich begeistert von der Reise-Kombi Sigma APO 170-500mm /  StarAdventurer. Da mein  TS Reiseapo mittlerweile mein Lieblingsinstrument ist und ich ihn eigentlich auf gar keine Reise mitnehmen möchte, bin ich froh einen würdigen Ersatz gefunden zu haben…ein ausführlicherer Testbericht des Sigma APO und ein Vergleich zwischen den Reisemontierungen VIXEN Polarie und dem Star Adventurer werden passend zur Reisezeit bald folgen…

trash on!

Erste Uhr im Weltraum…

Eigentlich bin ich ja kein großer Uhrenfan und deshalb hätte ich auch nicht gedacht, dass es an dieser Stelle einmal einen Beitrag geben wird, der sich mit einer Uhr beschäftigt. Uhren sind meiner Ansicht nach der Inbegriff der menschlichen Denkweise, den Glauben daran, dass sich alles messen und skalieren lässt und der Beweis dafür, dass sich solcherlei Messergebnisse zwar der Realität unendlich weit annähern, dass sie aber letztlich nicht vermögen diese vollständig abzubilden. Das Messen gewisser Sachverhalte scheint so objektiv und unbestechlich zu sein, dass es fast nicht mehr auffällt, dass jedes Messinstrument nicht nur den Kosmos an sich  sondern auch die Gedanken und Ideen seines Erfinders abbildet…

Gerade jene Leute, die Wert darauf legen so dann und wann einemal ein Fernröhrchen in den Sternenhimmel zu richten und zu klotzen, sind sich darüber bewusst, dass es mit den natürlichen Verhältnissen vor ihrer Haustür rein gar nichts zu tun hat, was ihre Uhr gerade anzeigt. (alle anderen wissen das natürlich auch :)) Also, das werfe ich der Uhr jetzt einfach einmal so vor, geht es ihr nicht darum uns Menschen durch ihre tollen Messergebnisse mit der Natur in Einklang zu bringen sondern das Gegenteil ist der Fall. Jeder der Kinder hat weiß es. Die schlafen in sehr jungen Jahren so lange es dunkel ist und stehen auf wenn die Sonne aufgeht. Ist es im Sommer früher hell krabbeln sie auch früh aus der Falle…im Winter kann man dann damit rechnen etwas länger schlafen zu dürfen…

…ganz anders bei uns Ausgewachsenen. Wir richten uns nach unseren schicken Armbändern der Sklaverei, die wir arglos auf dem Handgelenk tragen und halten zwei Umrundungen des Stundenzeigers für einen Tag…ist doch alles nur damit wir auch pünktlich bei der Arbeit sind…

Und wieder besseres Wissen hab ich jetzt auch eine. Ich hab einfach nicht widerstehen können:

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Eine Poljot Sturmanskie (Geburtstagsreplikat) habe ich ergattert um einen wirklich wirklich guten Preis. Egal was euch die Amerikaner sagen…das war definitiv die erste Uhr im Weltraum. Nicht etwa weil sie extra dafür gefertigt wurde. Nein, weil sie Juri zufällig trug, als er die Reise in den Erdorbit antrat. Eine einfache Uhr zum Aufziehen…nicht mehr…nicht weniger…

Ich musste die einfach haben. Bin ja ein großer Juri Fan und finde überhaupt, dass die Raumfahrt der Udssr im Ansehen oft zu unrecht hinter den Apollo-Missionen zurücksteht. Sicher der Anlass fürs Wettrüsten im Weltall war ein sehr trauriger und so möchte ich hier keine Diskussion vom Zaun brechen wer die bessere Raumfahrernation war. Ich finde eigentlich beide Programme und auch die verschiednen Ansätze sehr interessant. Dennoch aus dem gegebenen Anlass hier noch einmal die Schmakerl. Viele sind ja der Meinung, dass die USA das Rennen gewonnen haben. Ich bin da nicht ganz sicher. Die Udssr hatte letzlich ein paar „Erste Male“ mehr als die USA…

Erster Satelit im All (Sputnik)

Ersten Lebewesen (Laika) im All…ist leider gestorben…ihre unfreiwillige Heldentat hat übrigens eine Graphic Novel von Nick Abazis zum Thema. Bei Laika muss man ehrlicherweise hinzufügen, dass die Russen gar nicht in Erwägung gezogen haben sie lebend zur Erde zurückzubringen…nach schlechter Presse hat man im Zentralkomitee aber offensichtlich Umgedacht und Stralka und Belka kamen bereits als lebende Hunde aus dem Weltraum zurück…

Erster Mann und ertse Frau im Weltraum…erster Weltraumspaziergang… erstes Foto von der Rükseite des Mondes…erste Raumstation…erste ständig bemannte Raumsation…usw.

Als Hr. Gargarin ins All aufbrach konnte er nicht unbedingt damit rechen wieder lebend auf die Erde zurückzukehren. Trotzdem witzelt und singt er und er lächelt…auf so vielen Bilder lächelt er…da kann man natürlich meinen: „Alles nur Propaganda.“ Ich glaube aber so einfach ist das nicht. Mittlerweile ist ja bekannt, dass Juri nicht unbedingt ein guter Pilot war. Im Wahrheit hatte er kaum Flugerfahrung und er ist ja schließlich auch bei einem Flugzeugcrash ums Leben gekommen. Trotzdem hat die Partei sicher nichts dem Zufall überlassen und einfach den coolsten Hund fliegen lassen…den haben sie nicht zum Lächeln und Singen gezwungen…der war so…davon bin ich überzeugt…ein echter Held! Und weil er so gern gesungen hat ein kleines Lied für Juri:

Ob ich mich fühle wie Juri, wenn ich eine Uhr trage wie er eine hatte?             Definitiv nicht!….na ja ein bissi schon…der Mann wird niemals erwachsen 🙂

trash on!

PS: Wer jemals die Filmszene sieht in der Juri bei der großen Wilkommensparade über den Roten Platz geht, der möge wissen, dass Juri beim Gehen das Schuhband aufgeganegen ist, er aber bei einer solchen Propaganada-Inszenierung natürlich nicht einfach stehen bleiben und es binden konnte…

Der Sternenhimmel aus der Ameisenperspektive…

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Ob sich Insekten für den Sternenhimmel interessieren? Angeblich schon. Der Mistkäfer zum Beispiel, so haben Forscher herausgefunden, orientiert sich am Band der Milchstraße…aufgrund der Lichtverschmutzung dürfte das vielerorts bereits problematisch sein…

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Vielleicht ist man in den Reihen der Mistkäfer aber mittlerweile in der Lage mit Hilfe des Großen Wagens den Nordstern zu finden… 🙂

trash on!

M57 Ringnebel…

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M 57 Ringnebel im Sternbild Lyra…Planetarischer Nebel…GSO 10″, NEQ6, MGEN, Canon 40d (astro), ISO 800, Belichtungszeit 3:48h…Entfernung 2.283 Lichtjahre…

Vor ca. 20.000 Jahren hat hier ein Stern seine Gashülle abgestoßen. Seither fetzt das Gas mit einer Geschwindigkeit von 19km/s durch den Raum…Im Zentrum befindet sich ein Weißer Zwerg mit einer Oberflächentemperatur von 70.000°C…so werden Sonnensyteme mit einer mittelgroßen Sonnen beerdigt…

Making of:

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trash on!