Bunter Mond…

Langsam wird es ja Zeit sich auf die Mondfinsternis am 28. September vorzubereiten. Wie beim Venus-Transit (2012) und der Sonnenfinsternis dieses Jahr werde ich im Nachhinein wieder sauer sein, dass ich nicht alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft habe. Das Problem bei solchen Ereignissen ist, dass sie bei Fehlern nicht wiederholbar sind und man im Vorhinein oft nicht weiß, wie man es eigentlich angehen soll. Eine Mondfinsternis habe ich noch nie fotografiert…also wie vorgehen?

Bei einer Mondfinsternis wird der Mond durch den Erschatten verdunkelt und erscheint eher rötlich. Dies bietet fotografisch 2 Möglichkeiten.

  1. Den roten Mond bzw. seinen Farbverlauf festhalten
  2. Normalereise sind um den helle leuchtenden Mond keine Sterne zu sehen…auch nicht fotografisch. Die Finsternis bietet die Möglichkeit den roten Mond und die Sterne im Umfeld abzubilden.

Also werde ich folgendes versuchen:

  1. Abbilden durch 1-2 Teleskope auf der NEQ6 im Garten (höhere und niedrige Brennweite)
  2. Abbilden mit einer geringeren Brennweite (z.B. 50mm) ebenfalls im Garten (StarAdventurer)
  3. Einen Verlauf vom nahegelegenen Feld aus…genau muss ich mir das noch ansehen…vielleicht geht es sich sogar direkt über Wien aus…

Das wird mich stressen….

Darum wurde gestern ein wenig geübt…der Mondpakour…

Um die Mondfinsternis zu simulieren hab ich mir den Mondaufgang gegeben:

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Violetter Mond…

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Roter Mond…

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Gelber Mond…

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Und grauer Mond…

max6 (1 von 1)

Und der Verlauf…

trash on!

Slow…

Habe ein wenig mit meinen Bildern und Synthesizern gespielt und dabei ist ein kleines Filmchen entstanden.

Das Video ist ein wenig im Stiel der 70er angelegt oder erinnert mich auch an die Space-Night, die in den 90ern auf Südwest3 oder so lief…ich habe so etwas schon immer geliebt und darum ist es auch so reizvoll für mich so etwas Ähnliches zu probieren…warum gibt es eigentlich keine Space Nights mehr?

An der „Weltraum-Musik“ selbst finde ich spannend, dass der Weltraum an sich überhaupt nicht klingt…alle Töne un Klänge, die wir aus dem Weltraum gewinnen, müssen erst für das menschliche Ohr aufbereitet werden. Im All gibt es ja bekanntlich keine Luft und daher auch keine Luftschwingung, die wir gemeinhin als Schall bezeichnen…

Ich denke wir haben uns für die Synthesizer-Klänge entschieden, weil sie so auf der Erde, in der Natur nicht vorkommen. Somit unterstreichen wir mit diesen Klängen die fremdartigkeit des Alls und seiner Objekte. Mittlerweiel, habe ich oft das Gefühl, meinen wir aber, dass der Weltraum wohl nach Synthesizern klingt…das haben wir uns selbst anerzogen…

In gewissem Sinne könnte man sich aber auch fragen, ob wir die Synthie-Weltraum-Bruderschaft nicht auch dem Zufall zu verdanken haben. Synthesizer sind fast zur selben Zeit populär geworden, als die ersten Astrofotos besserer Qualität aufgetaucht sind…

Na ja, egal…ich habe es akzeptiert…hier auf der Erde klingt der Weltraum nach Synthesizer…wie er wohl anderswo klingt?…vielleicht nach Blasmusik?

Normalerweise führe ich an dieser Stelle immer technische Daten über die Fotos an…darum findet man hier nun die Synthesizer, die ich verwedet habe… 🙂

mininova (digital/analog Synthesizer)

Korg MS20 mini (halbmodular analog Synthesizer…Nachbau aus den 80ern)

trash on!

Wir sind nicht viel…doch wir sind alles was wir haben…

Langsam kommt man sich, in Anbetracht der Ereignisse auf unserer kleinen blauen Perle, ein wenig komisch vor, wenn man Bilder oder Filmchen aus dem Weltraum postet…im Augenblick gibt es eigentlich wichtigere Themen…

Obwohl ich eine ausgeprägte politische Meinung habe, die mir im Moment auch unter den Nägeln brennt, möchte ich mich hier trotzdem zurück halten und nur das zu meinem Thema passende schreiben:

Wenn man oft hinauf sieht zum Himmel und die Sterne betrachtet, dann begreift man mit dem Herzen, wie klein wir sind…wir müssen uns umarmen und halten, bevor wir in der Ewigkeit des Raums verschwinden…wir sind nicht viel…doch wir sind alles was wir haben! Unsere Interaktionen sind der Geist aller Welten…

trash on!

M31 und erste Tests mit 2 Optiken auf einer Montierung…

m31 sigma (1 von 1)

Ich bin gerade dabei einige Tests mit einer Montierung, zwei Optiken mit Kameras und einem Autoguider der beide auslöst zu machen…warum und wie genau usw…werde ich hier bald einmal zusammenfassen.

bei meinem ersten Versuch entstand dieses und noch ein zweites Bild (das allerdings noch nicht fertig ist) der Andromedagalaxie…

Canon 1000d mit Sigma 170-500mm APO (bei 170mm) auf NEQ6, ISO 800, Belichtungszeit ca. 5,5h…

trash on!

Auflösung Regenbogenrätsel….

rainbow3 (1 von 1)

Die Frage war: „Warum ist hier ein Regenbogen zu sehen?“

Die Antwort ist, dass wir uns hier sehr nahe am größten Wasserfall Österreichs befinden. (in manchen Angaben wird er auch auch als größter Europas geführt…sind aber meist österreichische Webseiten 🙂 )

Die Rede ist von den Krimmler Wasserfällen:

auflösung (1 von 1)

Zuerst der direkte Verursacher des Regenbogens…

wasserfall gesamt (1 von 1)

Hier ein großes Stück des Verlaufs…warum es hier auch einen kleinen Regenbogen zu sehen gibt übersteigt mein Wissen über Optik und Lichtstreuung…

regenbogen gesamt (1 von 1)

Der gesamte Regenbogen…dort unten in der Gischt sind kleine kleine Leute zu sehen…da war ich auch…tolles Erlebnis!

krimmler (1 von 1)

Obwohl es ein mehr als heißer Tag war wollte hier niemand baden…

https://de.wikipedia.org/wiki/Krimmler_Wasserf%C3%A4lle

War vielleicht ein wenig off-topic der Beitrag…da hätte man einen Regenbogen…ginge ja noch als Himmelsmotiv durch…und dann ist er nicht einmal am Himmel…aber alles gehört ja auf eine Art dazu zum Universum…und auch das Wasser der Krimmler Wasserfälle wurde ja mit hoher Wahrscheinlichkeit von Kosmischen Boten (Asteroiden und Kometen) hier hergebracht…gut so gesehen könnte ich ja alles posten, dass mir so unterkommt… 🙂

trash on!