Mach dir deinen Space-Sound selbst I…

In der nächsten Zeit möchte ich hier einige meiner musikalischen Gerätschaften vorstellen, mit deren Hilfe man ganz gut spacige Sounds erzeugen kann. Solche können zur Untermalung von Weltraumfotos ganz nützlich sein, da sie den Vorteil mit sich bringen, die Musik nach seinen Vorstellungen, zu den Bildern passend, zu gestalten.

Bei Weltraumsonds geht es vorderrangig nicht darum ein gesegneter Klavierspieler zu sein, sonder um ein gewisses Grundverständnis der Funktionsweise eines Sythesizers. Natürlich wäre es am feinsten dafür ein Moog-Modular-System zu besitzen…für so ein Gerät muss man allerdings schon ganz schön tief ins Börserl greifen und so habe ich vor ein paar günstigere Möglichkeiten durchzunehmen.

Heutzutage ist es ja üblich Software-Synthesizer zu benutzen. Die sind meist billig oder sogar gratis. So viel habe ich damit ehrlich gesagt nicht am Hut und somit werde ich mich eher auf Geräte konzentrieren, die man auch angreifen kann…

Zu allen Synthesizern, die ich vorstellen werde, sollte man auch noch ein Aufnahmegerät, dass die Aufnahmen zu einer Datei formen kann besitzen. Das kann z.B. ein Computer oder ein digitales Aufnahmegerät sein. Was man außerdem gut brauchen kann ist „Hall“ und „Delay“…entweder bietet die verwendete Aufnahmesoftware so etwas an oder man verwendet externe Gerätschaften…

Beginnen möchte ich mit der wohl günstigsten Variante eines analogen Synthesizers. Dem Korg Monotron. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und er kostet zwischen 40 und 50 Euro. Zu empfehlen ist der Monotron – Delay. Der klingt von Haus aus etwas spacig.

Sein größert Vorteil ist zweifelsohne sein sehr sehr günstiger Preis. Der Nachteil ist, dass er keine Klaviatur sondern nur eine Ribbon-Fläche hat. (auch Midi-Anschlüsse gibt es nicht) Dadurch ist er nicht wirklich spielbar und man konzentriert sich sehr schnell darauf nur die Knöpfchen zu drehen. Das macht allerdings großen Spaß und animiert zum Experimentieren. Vor allem für nicht Musiker (wie ja streng genommen auch mich selbst) ist er gar keine schlechte Möglichkeit. Man muss es jedoch mögen, wenns manchmal nicht so tonal ist…

So nun genug der Worte…um zu verdeutlichen was der so ungefähr kann, hab ich ein kleines Testvideo gemacht. Dafür hab ich ein (nicht allzu gutes) aktuelles Mondfoto verwendet und einfach mal ein wenig rumgespielt:

(Nur die Musik in der Mitte des Filmchens wurde mit dem Korg Delay gemacht…nicht die Anfangs und Schlussmusik…)

trash on!

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