Alles Gute zum Geburtstag Paul!

jupitervenus

Mein Sohn hat heute Geburtstag…und da er vor genau 4 Jahren geboren ist, feiern wir heuer erstmals am 29.2….in der Woche nach seiner Geburt habe ich dieses Foto gemacht. Es zeigt Jupiter und Venus. Das schien mir damals sehr passend, da der Paul auch noch eine große Schwester hat. Also die „große“ Venus und der „kleine“ Jupiter und unsere Familie war komplett…und nur so nebenbei…es ist die beste Familie, die man haben kann…

trash on!

Jupiter und Mond vom 21.2.16…

jupiter spektrum (1 von 1)

Da der Mond gerade wieder einmal sehr aufdringlich den Himmel beleuchtet, habe ich das C8 aus der Kiste gelassen und ein wenig damit herumgespielt.

Nun ja…der Meister der Mond und Planetenfotografie bin ich ja nicht unbedingt. Aber immer dann wenn Deep-Sky-mäßig überhaupt nichts geht, juckt es mich dann doch.

Den Jupiter wollte ich zuerst mit meiner 5x Barlow, die ich mir ja eigentlich für den GSO 10″ angeschfft habe, versuchen. 2000mm x 5…das ergibt 10m Brennweite…cool…oder auch nicht…denn zu meiner Überraschung passt der Jupiter dann gar nicht mehr aufs Bild…zu kleiner Sensor in der ASI120C. Danach hab ich dann mit der 3x Barlow probiert. Mit einer 3x Barlow bleibe ich jedoch 250mm hinter GSO und 5x Barlow zurück. Also ist auch keine Qualitätsverbesserung in Aussicht. Gut! Irgendwann muss auch noch eine bessere Planetenkamera her. Für heuer habe ich das Budget allerdings schon überschritten und daher lassen wir jetzt solche Gedanken…

Oben also der Jupiter mit Monden…den Jupiter habe ich mit der ASI 120 gemacht. Die Monde mit der Canon. Danach wurde noch ein Jupiter-Spektrum versucht. Bild und Kurve befinden sich auf der rechten Seite der Abbildung oben…

mond (1 von 1)

Hier noch der Mond…sehr gesättigt…

Wenn mir das C8 im Moment auch keine konkrete Qualitätsverbesserung bringt, so verringert es den Arbeitsaufwand zum Newton doch erheblich…

Ach ja…der Mond passt mit dem C8 auch nicht auf den Sensor der Canon 60d…also habe ich ihn zusammengeschnipselt…

trash on!

Eine Bestandsaufnahme…

Nun experimentiere ich seit gut 2 Monaten mit meiner neuen CCD-Kamera und es ist Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. Wenn man bereit ist sich eine solch kostspielige Kamera zuzulegen, kann man wohl nicht abstreiten, dass man sich dem perfekten Astrofoto zumindest unendlich annähern möchte…

Ist mir das bisher gelungen? Ganz klares „Nein“

Ich bin zwar schon der Meinung, dass die Qualität meiner Bilder um ein Vielfaches gestiegen ist…aber von „perfekt“ kann keine Rede sein…

Hier mal die Dinge die meiner Meinung nach gut laufen:

Montierung und Guider arbeiten super zusammen und an die neuen Ansprüche der CCD hab ich meinen Workflow soweit ganz gut angepasst…

Ich schaffe es aus den Rohbildern ganz passable Ergebnisse zu schnitzen…

Was jedoch bisher sehr schlecht geklappt hat, ist den korreken Abstand von Flattener und Coma-Korrektur zu ermitteln. Da sind mir leider Fehler unterlaufen und dies ist der Grund warum meine Sterne gegen Rand hin zu Strichen werden. Bei den Newtons ist die Angelegenheit in den Griff zu bekommen. Beim Reiseapo war aber immer schon ein wenig der Hund drin und daher wird er im nächsten Monat durch ein anderes Gerät  ersetzt. Ich weiß noch nicht, ob ich den TS Reiseapo behalten werde (er ist mir ja ans Herz gewachsen) oder er bald zum Verkauf frei steht…

Somit habe ich die erste Saison mit neuer Ausrüstung meiner Meinung nach verpfuscht und muss sie deshalb nächstes Jahr wiederholen. Schade! Ich hätte gerne jetzt schon Bilder von den schönen Paradeobjekten im Orion…und außerdem wären mal ein paar Underdocks ganz nett…

Hier die Ergebnisse der letzten 2 Monate:

Das Problem der gegen Rand hin verzogenen Sterne ist kein unerhebliches. Jede Kette ist ja bekanntlich nur so stark wie ihr schwächstes Glied und so kommt es, dass ich durch den kleinen Fehler schmerzliche Einbußen erleiden muss: ich kann nicht frei wählen, wie das Objekt am Ende plaziert wird, ich muss das Bild beschneiden und verliere dadurch an Auflösung, ich kann nicht das Optimum herausholen, weil die unschönen Sterne dann auch mehr auffallen…

Fazit: So geht es nicht weiter! Der Winter wird mental abgeschlossen und weiter gehts mit dem Frühling…

Das bedeutet Galaxienzeit…auf der Wunschliste stehen M51, M101 und M81/M82…da der Frühling auch nicht zu den megaklaren Jahreszeiten gehört, rechne ich damit, dass dann eh schon Sommer ist…

Die Ausarbeitung der Rohdaten funktioniert soweit ganz gut und in den letzten Wochen ist mir klar geworden, was man machen und was man besser lassen sollte :)… Ein Problem ist allerdings, dass mein Computer schon sehr alt ist und ich 5 verschiedenen Prgramme zur Bearbeitung brauche. Jeder Zwischenschritt muss so als extra Datei gespeichert werden…eine Datenflut…hier werde ich wohl in neue Software investieren. Auch weil meine Art der Bearbeitung sehr zeitaufwändig ist…

Also…noch einmal die Reset-Taste gedrückt und sich in die Galaxien gekniet…auch wenn es nur Paradeobjekte sind die ich mir vorgenommen habe…für 2016 steht einiges auf der Agenda…vielleicht werdens dan 2017 mal n´paar alternativere Destinationen…

trash on!

Kellerfund…

sonnenuntergang adria (1 von 1)

sonnenuntergang adria 2 (1 von 1)

Sonnenuntergang über der Adria…aus dem letzten Urlaub…hab eine vergessene Speicherkarte wieder gefunden…heuer gehts an den Atlantik…

Ja da freut sich einer trotz kurzer Nächte auf den Sommer…

trash on!

Entdecker für eine Nacht…

Gestern zu schon etwas späterer Stunde, als ich eigentlich an einer alternativen Schmalspur-Farbkombination des M42 arbeiten wollte…

…ist mir entwas ins Auge gesprungen…ein Gesicht…

hier mal ein Bild:

gesicht orion  (1 von 1)

Komisch, dass ich es noch nie bemerkt hab…der M42 und ich haben ja doch einige Zeit miteinander verbracht in den letzten Wochen. Vielleicht eine Eigenart meiner Bearbeitungsschritte? Mal im Internet nachgesehen…nein das Gesicht ist auch auf anderen Bildern gut erkennbar…sogar auf den Aufnahmen vom Hubble-Teleskop…

Warum habe ich aber noch nie davon gehört?

Die Suchmaschine gefüttert: „face M42“, „M42 face“, „Orion face“, „face Orion“….nichts…ich bin nur auf eine Seite gestoßen, auf der man im Orionnebel den Herrgott zu erkennen glaubt…in unmittelbarer Nachbarschaft zu meiner Entdekung…aber es handelt sich nicht…um mein Gesicht…

Ja gibt es das auch…hab ich da unabsichtlich etwas entdeckt?

Hhhmmm….

Kurz vor dem Einschlafen frage ich mich, ob ich so etwas überhaupt entdecken wollte. Der wissenschaftliche Wert ist gleich null…na ja egal…ich bin ja auch kein Wissenschaftler…aber was dieses Eso-Leute dann wieder aus solchen Dingen machen…will ich so etwas fördern?  Wohl kaum…

Das Marsgesicht zum Beispiel…aus einer anderen Perspektive sieht man sofort, dass das Ding überhaupt nichts mit einem Gesicht zu tun hat. Trotzdem wurde lange Zeit wild spekuliert…ich stehe wieder auf und sehe mir das Bild noch einmal an. Ja! Das Gesicht ist fast so deutlich wie das Marsgesicht…und die Zufriedenheit kehrt zurück…ist doch eigentlich cool…und egal was die Esoteriker daraus machen…das Bild sagt vielleicht absolut nichts über den M42 aus…dafür aber einiges über mein Gehirn…es sucht und verlangt scheinbar nach bekannten Strukturen…ich hab das Gesicht somit nicht entdeckt, sondern es selbst geschaffen…endlich schlafe ich ein…

Heute in der Straßenbahn meldete sich dann ein Stimmchen…zuerst zart und leise flüstern…doch letztenendes mich laut und widerwärtig anbrüllend: „Gib es doch auf Deutsch ein…in die Suchmaschine.“

Na gut…dann auf Deutsch….auf den ersten Blick nichts…doch da…was ist das?

Ich habs nicht als Erster gesehen…es war ein anderer Hobbyastronom…ein gewisser Roland Störmer…und zwar 2011…

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.co.at/2011/01/astrofotografie-hobby-astronomen.html

Somit kann ich mir die Übelegungen, wie ich nun damit umgehe sparen…ist aber trotzdem ein komisches Gefühl…das Problem ist nämlich…ich weiß, dass ich es selbst entdeckt habe…ich kann es aber niemandem beweisen…

Wem gehört aber nun das Gesicht?

Bei dem obigen Beitrag habe ich gelesen, dass manche Leonardo da Vinci darin sehen…ich finde es sieht ein wenig aus wie Sokrates…oder das Leichentuch von Turin :)…aber was soll das denn alles…hallo…das ist natürlich der alte Orion…der erfolgreichste Jäger der Antike…so hat der ausgesehen!

Jetzt mal im Ernst…ich finde das Gesicht sehr schön…der Orionnebel war für mich immer schon ein Sinnbild für den Ursprung des Lebens…hier entstehen die Sterne, die zu den schweren Elemeneten aus denen wir geformt sind führen und auch jene, die unsere Sonnen werden…da passt ein symbolisches Bild von einem hoch entwickelten Primatentier gut ins Konzept…nur über die Frauenquote muss noch dikutiert werden…

trash on!

Diese Rose ist für Sie Hr. Einstein!

rosettennebel skywatcher 150-750 moravian g8300 (1 von 1)

Ein lustiges Gebilde…manchmal bezeichnen wir es als Rose und manchmal als etwas anderes, an das es uns erinnert…da das Bild am 11 Februar (der Tag der Weltweiten Pressekonfernenzen zum Thema Gravitationswellen) aufgenommen wurde ist es heute mal wieder eine Rose, die zu sehen ist…und sie ist für den Hr. Einstein, der schon vor 100 Jahren sagte, dass man seine Theorien womöglich erst in 100 Jahren nachweisen werde…

trash on!