Ein politischer Ausrutscher….

Von 4 auf den 5 April war ich unterwegs um diese Fotoreihe zu schießen:

Als ich wieder nach Hause kam, bemerkte ich, dass ich keinen Schlüssel mitgenommen hatte und da im Haus schon fest geschlafen wurde, war ich dazu verurteilt die Nacht im Freien zu verbringen…

…obwohl die Nächte im April nicht mehr ganz so kalt sind, war dies, wie man sich denken kann, keine sehr angenehme Nacht…irgendwie gruslieg zu beobachten, wie man mehr und mehr auskühlt….morgens gings dann sofort in die Badewanne und mein Körper erwärmte sich langsam wieder…dabei musste ich an die vielen Flüchtlinge denken, die nach solchen Nächten keine Badewanne zur Verfügung haben, um sich zu erwärmen…und das ist lange noch nicht das Schlimmste was ihnen passiert ist…

Eigentlich soll dieser Blog hier ja frei sein von Politik…da ich dieser Tage in meinem Land wiederholt einen beänsgtigenden Rechtsruck miterleben muss, sage ich es aber laut:

„Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich für euch schäme! Wir haben bereits wieder Zäune an unseren Grenzen…was soll denn bitte noch rechter werden bei uns?“

Dazu habe ich auch einen sehr feinen Song gefunden…normalerweise ist der Sprechgesang ja nicht so mein Ding…diese Nummer aus meiner Heimatstadt ist aber, wenn auch ganz schön plakativ, irgendwie witzig.

Für jende, die kein Österreichisch verstehen, möchte ich eine mir sehr wichtig erscheinende Zeile übersetzen: „Wos hätt in Alaba sei Voda dau, wau ma gsogt hädn wir woin erm ned haum?“…“Was hätte Alabas Vater gemacht, wenn wir gesagt hätten, wir wollen ihn nicht haben?“…ich gehe jetzt mal davon aus, dass Alaba als Bayern-Spieler auch in Deutschland einen gewissen Bekannteheitsgrad genießt und somit wird eventuell auch verständlich sein, wie diese Zeile gemeint ist. Ganz ehrlich…warum haben wir plötzlich eine Nationalmannschaft, die international sogar ein klein wenig mitmischen kann? Weil wir Flüchtlinge aufgenommen haben in den 90ern, die jetzt als Österreicher für Österreich spielen…und genau deshalb bin ich erstmals stolz auf unser Nationalteam…weil es für die Vielfalt in unserem Land steht.

Es ist meiner Meinung nach nicht möglich für diese Mannschaft zu jubeln und dann in der Urne still und heimlich bei der FPÖ sein Kreuzerl zu machen…das ist ein Widerspruch in sich!

Eine Stimme aus dem anderen Österreich…

Wehret den Anfängen!

Kein Deep-Sky…

Leider ist es im Moment so, dass die jeweiligen Wetter-Hochs immer mit dem schon sehr vollen Mond zusammen fallen. Das bremst mich in meinen Deep-Sky-Vorhaben etwas aus…

Somit wurde wieder einmal das C8 herausgekramt und ein wenig damit herumgespielt:

jupiter c8 moons (1 von 1)

Jupiter und Monde mit C8 und ASI120C…diesmal ohne Barlow…

moonscape2 (1 von 1)

Der Tycho-Krater mit C8 und ASI120C…

moonscape1 (1 von 1)

Moonscape mit C8 und ASI120C…

trash on!

 

Einsamer Sonnenfleck…

sonnenfleck c8 (1 von 1)

Langsam rückt der 9 Mai näher und ich bin gerade dabei einen „guten“ Plan zu schmieden. Zu diesem Zwecke wollte ich mal austesten, wie sich das C8 an der Sonne macht…

…ich glaube das ginge schon okay…

Was passiert eigentlich am 9 Mai?

Von 13:12 Uhr bis 20:42Uhr zieht an diesem Tag der Merkur vor seinem Muttergestirn vorbei. Ein sehr langes Ereignis also…nachteilig ist allerdings, dass anders als bei Venustransit oder Sonnenfinsternis eine Sonnenfilter-Brille wohl nicht ausreichend sein wird (weil der Merkur zu klein ist). Ein Telskop wäre somit vorteilhaft…ist also leider nur uns Freaks vorbehalten, das Gaudium. Nun noch die übliche Warnung: Es ist unbedingt ein Sonnenfilter notwendig! Wer ohne Filter spechtelt, riskiert sein Augenlicht…

trash on!

Schwan in H-alpha…ein Vorgeschmack auf den Sommer…

schwan h alpha 550d  (1 von 1)

Hier mein erstes nächtliches Experiment mit dem OPTOLONG-H-alpha- 12nm-EOS-Clipfilter. Die Nacht war nicht gerade wolkenlos und da H-alpha nach starker Belichtung verlangt, war mein Plan den mangelnden Durchblick mittels Lichtstärke auszugleichen. Das Canon 50mm bietet f1,8…somit war es mit von der Partie…

Daten: Canon 550d, OPTOLONG H-alpha (12nm), Nachführung: Vixen Polarie, Objektiv: Canon 50mm (f1,8), Belichtungszeit ca. 3,5h…

Auch die Vixen Polarie hielt sich tapfer. Sie hat Nordamerika und Co. ohne Guiding (ist ja bei der Polarie ohnehin nicht möglich) fast 5h lang im Blickfeld gehalten…und das bei 50mm…

trash on!

 

H-alpha-Experimente…

Gestern war ich mal wieder im Teleskop-Geschäft meines Vertrauens…nicht gerade freiwillig…mehr deshalb weil der MGEN am Wochenende Macken machte. Er ließ sich nicht mehr einschalten. Ich fürchtete schon, dass er jetzt womöglich nach Ungarn in die Werkstatt musste…doch Glück gehabt…der Tommy hats in einer Minute behoben…nicht umsonst das Teleskopgeschäft meines Verrauens!…wie schön dass es sich in meiner Stadt befindet!…als kleinen Bonus gabs sogar noch eine Erklärung, wie ich das Problem beim nächsten Mal gleich selber erledigen kann dazu…Kabel hat er mir auch getauscht…super Geschäft!

Nun wenn ich schon mal da bin, dachte ich mir, nehm ich gleich den Optolong H-alpha-Clipfilter mit…bestellt habe ich ihn ja schon letztes Jahr…abgeholt wurde er aber bisher nicht 🙂

Eigentlich ist ein solcher ja für die nächtliche Fotografie gedacht…um die schönen Wasserstoffnebel hervorzuheben. Mal sehen was man mit so einem Filter am Tage machen kann:

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Sonne mit Wolken…

aus dem zaun (1 von 1)

Aus dem Zaun gewachsen…

häuser (1 von 1)

Hässliche Häuser…

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Wolken und Sonne invertiert…

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Das Adlerauge…ebenfalls Wolken und Sonne ivertiert…

trash on!