Astrofotografie ohne spezifische Hilfsmittel VI…

Nun zu einer sehr einfachen aber dafür um so reizvolleren Art der Himmelsfotografie ohne Nachführung…

Ich habe ja schon öfters erwähnt, dass es von der Brennweite des Objektives  abhängig ist, wie lange man belichten kann, ohne dass die Sterne zu Strichen werden…

siehe hier:

https://trash-hole-oberservatory.com/astrofotografie-ohne-nachfuehrung/

Nun eine wahrlich niedrige Brennweite haben Fisheye-Objektive. Meines von Lensbaby hat beispielsweise 5,8mm…bei der Formel für APSC-Sensor bedeutet dies 300:5,8 ergibt ca. 51 Sekunden Belichtungszeit…fast ne Minute also…da lässt sich schon was anfangen…

Einer der diesen Umstand vorzüglich ausnützt ist dieser Mann hier:

https://seescho.wordpress.com/

(neben seinen Sternkarten macht er auch noch tolle Fotostorys mit Gummibären, sehr gelungene Bilder mit hoher Brennweite (ISS und Planeten…) und ein klein wenig Deep-Sky…ein Allround-Talent!)

Hier nun ein paar Kostproben:

img_6472

Ein schönes Panorama der Milchstraße bei zarten Schleierwolken…besonders schön finde ich den Baum am unteren Bildrand…

sternbild

Ein Fischauge bietet die Möglichkeit mehrere Sternbilder am Foto unterzubringen. Das Einzeichnen der Linien wird zwar etwas Übung in Anspruch nehmen…wie man sieht zahlt es sich aber aus…

Fischauge-Objektive mit 180° sind nicht unbedingt billig…

…darum ist man sicherlich geneigt einfach einen Fischaugen-Aufsatz für ein gängiges Objektiv anzuschaffen….im Alltag sicher eine gute Alternative…für die Sternenfotografie aber ungeeignet. Zu sehr verzerren die Sterne gegen Rand hin…

In diesem Beitrag von 2014 findet sich dazu ein Test…

https://trash-hole-oberservatory.com/2014/12/04/soviel-zen-training-dass-dir-bei-diesem-wetter-nicht-die-eier-wund-gehn-kannst-du-gar-nicht-machen/

Kurzum: Ich halte das Lensbaby für eine gute Wahl…macht runde Sterne und ist erschwinglich…

trash on!

5 Gedanken zu “Astrofotografie ohne spezifische Hilfsmittel VI…

  1. Freut mich sehr, daß du ein paar meiner Aufnahmen zeigst. Das mit den Sternbildlinien einzeichnen ist übrigens gar nicht so schwer. Hat zwar ein bißchen Übung mit GIMP benötigt, dafür bin ich in dieser Beziehung nun fit mit dem Programm. Geht flott von der Hand (bzw. der Maus 🙂 )
    Edgar

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