Das Spacewalker 3D-Glas III…

Hier nun also der dritte Teil meiner Spacewalker-Fernglas-Reihe…um den folgenden Test nachvollziehen zu können, muss man den Kreuzblick, der auch in den letzten Beiträgen zur Anwendung kam, beherrschen…sonst machts leider keinen Sinn… 🙂

hier noch einmal die Kurzanleitung und ein paar Beispielbilder:

https://trash-hole-oberservatory.com/3d-bilder-2/

Nun möchte ich gerne 3 Paradeobjekte des winterlichen Nordhimmels durchgehen. Es handelt sich um M42, M31 und M45 also den Orionnebel, die Andromedagalaxie und die Pejaden.

Dabei ist folgendes zu beachten: Es wurde am Stadtrand und damit unter teilweise aufgehelltem Himmel beobachtet. Was sich bei der Astrofotografie gerade noch kaschieren lässt, ist bei der bloßen Beobachtung leider oft schon katastrophal…

Generell geht es mir darum den 3D Effekt des Spacewalker anschaulich darzustellen. In den letzten Tagen habe ich sehr viel mit 3D-Effekten herumgespielt und dabei wurde mir eines sehr sehr bewusst: Hat man viele Objekte auf einem Bild, wird der 3D-Effekt eher deutlich ausfallen…sind es dagegen nur wenige, ist auch das räumliche Empfinden geringer. Dies führt nun dazu, dass die Intensität des  3D-Effektes auch indirekt mit der Lichtstärke des optischen Geräts und der Himmelsqualität zusammenhängt. Je besser das Lichtsammelvermögen und die Qualität des Himmels, desto mehr Objekte oder Details werden sichtbar und desto ausgeprägter wird der 3D-Effekt ausfallen. Das schreibt der Hersteller aber fairerweise auf die Verpackung.

…also wird es zu einem späteren Zeitpunkt auch einen Landhimmel-Test aus der Waldhütte geben…im Moment sind aber nur Stadtrandergebnisse verfügbar und auch die können interessant sein. Zum Beispiel für jene, die sich fragen: „Macht das Teil auch am Stadtrand Sinn?“

Bitte den Text unterhalb der Bilder beachten:

kjjch-1-von-1

Der Orionnebel: Ich habe meine Beobachtung hier ziemlich genau nachgebildet. Durch die sichtbaren Nebelanteile ist M42 eindeutig dreidimensional sichtbar. Die Sterne sind in meinem Bild etwas verzogen. Dies habe ich absichtlich in Kauf genommen, um den beobachteten 3D-Effekt zu erzielen.

gdjgf-1-von-1Die Andromedagalaxie: Hier wird sehr klar, dass der 3D-Effekt nichts mit wissenschaftlichen Fakten zu tun hat: M31 befindet sich vor den Sternen und diese zieren den Hintergrund. Nun wo befinden sich die Sterne die man auf dem Bild sieht wirklich? Es sind Sonnen der Milchstraße und so können sie nur schwerlich weiter weg sein als M31. Wer sich daran stört, sollte unbedingt die Finger von dem Glas lassen!

jgchhx-1-von-1Nun noch M45. War mit Abstand das schwierigste Objekt. Daher habe ich dünne Nebelanteile auf den Bildern belassen und einen starken Doppel-Effekt der Sterne in Kauf genommen. (die Nebelanteile habe ich nicht beobachtet!) Unterm Strich habe ich den 3D-Effekt hier  ganz gut nachgebaut. Bei meiner Beobachtung kam dieser aber nicht durch die Nebelanteile sondern die relativ hohe Sterndichte des Objektes zustande. Die Sterne waren im Gegensatz zum Bild aber knackscharf…

…so das wars auch schon wieder….

Fortsetzung folgt!

trash on und CS!

 

 

5 Gedanken zu “Das Spacewalker 3D-Glas III…

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